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Dirk Wagner
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Hi Leute,

mit Interesse habe ich die Beiträge über die Bastelstunde beim RG-600-Treffen gelesen.

Doch wie stellt sich der Rasberry im Vergleich mit ähnlichen Projekten.
So habe ich hier einen eeePC mit Atom 270 - auf dem ich mir mit FreeNAS ein NAS zum spielen (also zum damit herumspielen) eingerichtet habe.

Wie schlägt sich der Rasberry da performance-mäßig.
Lohnt hier ein Umstieg (von den Finanzen mal abgesehen)? Oder ist das ganze eher als Bastelprojekt zu sehen, in dem es eher ums Basteln als um den praktischen Nutzen geht?

Ciao

dirk

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Pepo
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Wie schlägt sich der Rasberry da performance-mäßig.

Jürgen bereitet gerade einen Artikel über OwnCloud auf dem RasPi vor - hier kommt er performancemäßig an seine Grenzen, sagt er!
Ciao
Pepo
P.S.: Komme doch nächstes Mal und bringe das Netbook mit - da werden die RasPi-NASse fertig!

M5543, Schriftführer und Leiter der RG600 im AUGE e.V.
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Juergen
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Die Frage ist, welche Anforderungen man hinsichtlich der Performance hat. Ich benutze einen Raspi als NAS auf dem u.a. Acronis seine Backups ablegt. Die Performance reicht dazu aus. Der Flaschenhalt ist bei dieser Anwendung die 100Mbit-Netzwerkschnittstelle. Hier wäre ein GBit besser, ist aber derzeit nicht notwendig. Absolut unschlagbar ist der Raspi in Sachen Stromverbrauch. Die Stromeinsparung gegenüber dem zuvor eingesetzten PC (der allerdings noch einige andere Aufgaben ausführte) ist beachtlich. Die Hardware hat sich nach ca. 1 Jahr amortisiert.
Der 2. Raspi ist bei mir als Fernseher/Mediacenter im Einsatz. Auch hier reicht die Perfomrance völlig aus. Einen Flaschenhals gibt es nicht. Der 3. Raspi ist mit Owncloud im Einsatz. Reicht auch aus, aber etwas mehr CPU-Leistung wäre wünschenswert. Bei geringer User-Zahl ist's aber okay. Ansonsten kann man zum gut 10€ teureren BananaPi greifen, den Frank am Samstag kurz vorgestellt hat. Der bietet mehr CPU-Power, mehr RAM, S-ATA und Gigabit-Ethernet.
Wirtschaftlich macht so ein Rechnzwerg durchaus Sinn. Geringer Stromverbrauch, geringe Hardwarkosten, ohne großen Overhead. Die Hardware wird gut ausgelastet. Und lautlos sind sie auch noch.
Je ein Raspi pro Aufgabe, statt eines großen PCs für alle Aufaben, hat noch einen Vorteil: bei Ausfall eines Gerätes fällt nur der darauf laufende Dienst aus und alles andere läuft weiter.

Michael_E
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Das mit GB Ethernet ist ein Trugschluss....Diese SOCS leiden allesamt darunter, dass die Anbindung über die USB Schnittstelle laeuft..Da wird SATA bzw. Ethernet angedockt...Der USB Host (max. 480 Mbit bei USB 2) teilt sich nun die Arbeit zwischen USB-Devices und SATA/Ethernet Schnittstellen....je nach Hardware. Man sollte also nicht zuviel erwarten.
Minicomputer auf Basis von ARM-SOCS gibt es inzwischen wie Sand am Meer, alle mit mehr oder weniger Einschränkungen. Zum Mediacenter mit RASPI: Das geht GERADE so....und ist ziemlich hakelig mit Lags in der Bedienung. Da sollte es sinnvollerweise schon ein Rechner mit 1 oder 2 GB RAM sein, wie der BananaPI, der Cubietruck oder (habe ich) einem ODROID (U3 oder XU3 (letzterer aber recht teuer). Und das gilt umso mehr, wenn man mehrere Serveranwendungen gleichzeitig betreiben möchte. Aber diese ganzen Minicomputer sind eine wunderbare Spielerei.

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Juergen
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Zum Mediacenter mit RASPI: Das geht GERADE so....und ist ziemlich hakelig mit Lags in der Bedienung.

Generell kann ich das mit den Lags in der Bedienung nicht bestätigen. Lediglich das Umschalten der Sender braucht manchmal etwas länger (4-7 Sekunden). Was aber zum Teil auch an dem USB DVB-t-Empfänger liegt. Der ist auch an einem Windows-Notebook nicht der Schnellste. Ein paar Optimierungen sollte man am Raspi allerdings einstellen - vor allem die Übertaktung ist wichtig.

Michael_E
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Der RasPI wird ja wohl auch entsprechend genutzt. Aber sicherlich haben die anderen Boards da mehr Potential.

Ich muss mich übrigens korrigieren: Boards mit Allwinner A20 (oder gar dem A80, der dann GMAC also GbitEthernet haben wird) besitzen ein EMAC Interface, über das ein 100MBit natives Ethernet abgebildet werden kann. Allerdings gibt es dort wohl Einschränkungen in der Performance, siehe z.B.
http://linux-sunxi.org/Ethernet"]http://linux-sunxi.org/Ethernet"]http://linux-sunxi.org/Ethernet
langsame TX performance (ca. 40-60Mbit, 90 Mbit TX)...

Aber der SATA-Controller ist über einen USB2-Host angebunden. Insofern gehen da max. 480 Mbps drüber.

Apropos: Den BananaPi (Allwinner A20) gibt es inzwischen auch schon für ca. 30 Euro zu kaufen...Eine andere Alternative zum RasPi ist der neue Odroid C für ca. 40 Euro, der allerdings auch nur USB2 aber natives Gbit Ethernet hat, sowie Quadcore CPU und Mali450....Kommt immer auf den Anwendungszweck an.

Ich warte immer noch auf das Board, mit leistungsstarker CPU/GPU, mind. 2 GB Ram, sowie Gbit Ethernet, USB3 und WLAN mit voller Geschwindigkeit und einem Preis im Bereich vom Cubietruck/Odroid U3, also unter hundert Euro....:P:P

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Marcus
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
AW: Rasberry vs. andere "schwache" Computer

Selbst 'layouten'' und eine Kickstarter / StartNext Kampagne starten?

...
Ich warte immer noch auf das Board, mit leistungsstarker CPU/GPU, mind. 2 GB Ram, sowie Gbit Ethernet, USB3 und WLAN mit voller Geschwindigkeit und einem Preis im Bereich vom Cubietruck/Odroid U3, also unter hundert Euro....:P:P

Gruß.Marcus