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Marcus
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
Krypto dingens: Open Source Finanzinfrastruktur

In wie fern Krypto Coins, Krypto Token, NFTs, DeFi, Blockchain, Tangle etc. sinnvoll sind, hängt letztendlich vom 'Mindest' der Akteure ab.
Transparente Transaktionen, transparente Geldschöpfung - halte ich für einen wichtigen Pfeiler jeder Gesellschaft.
Felix von Leitner (fefe), vollzieht in dem Vortrag "ACATIS Value Konferenz 2022 - Was ist eigentlich eine Kryptowährung?" eine knallharte Analyse - die zwar auf Bitcoin größtenteils zutrifft, nicht aber auf alle 'Kryptoprojekte.
Z.B. kann das Passwort/der Privatekey für eine Wallet beim Notar hinterlegt werden, sollte der Eigentümer versterben und die Verfügungsgewalt über 'Krypto Assets' vererben wollen.

Meine Krypto Favoriten:
Polygon, OVR, IOTA

Gruß
Marcus
http://campus.auge.de/

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Marcus
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
Vertrauensverlust in die Finanzindustrie

Ich sehe gerade,

'fefe' ist als Krypto 'hater' einzuordnen, argumentiert aber aus der Position eines 'Bitcon Maximalist'.

'Kryptowährung' hat ihr Momentum aus dem Vertrauensverlust in die Finanzindustrie gewonnen, zu Recht. In dem verlinkten Beitrag argumentiert 'fefe', es gehe um jeden Preis darum, eine "trusted third party" zu umgehen. Darum geht es nicht, es geht darum, Transparenz in das verbrecherische Banken- und Finanzsystem zu bringen.

Als Frankfurter Bub kann ich sagen, 'Bankfurt' ist die Hauptstadt der Finanzverbrecher. Hier residieren die Handlanger, die Profiteure eines undurchsichtigen Finanzsystems, das beispielsweise Sparer um ihre Einlagen via unverhältnismäßigen Gebühren 'behumst' (die DVAG z.B.), und mittlerweile zum Teil in den 'Kryptobereich' abgewandert ist: "Mindset der Akteure"

Die Akteure in der Kryptobranche kommen zum Teil aus der asozialen Finanzindustrie, die sich von der Realwirtschaft entkoppelt hat, und inzestuös 'Werte' schafft. So wie der US$ weltweit für fast alle illegalen Transaktionen verwendet wird, sollte der Anteil der unseriösen ‚Krypto‘ Akteure nicht die Technologie als solche in Verruf bringen.

OpenSource Software (Entwicklung), verteilte Infrastruktur durch die Teilnehmer (Betrieb) – Infrastruktur die von der Bevölkerung aufrecht erhalten wird, ist im Interesse des Individuums und MACHT POLITIK ÜBERFLÜSSIG.

Gruß aus Frankfurt

Marcus A. Link

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Arvid
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
NFTs und Krytozeugs

NFTs halte ich für nutzlosen Schnickschnack und reine Geldmacherei. Cryptomining ist auch eine riesige Umweltsauerei. Gerade jetzt, wo viel darüber diskutiert wird, wie man Energie sparen kann, wirkt das Betreiben enstprechender Computerfarmen wie Hohn.

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Marcus
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
Verteilte, öffentliche (basisdemokratische) Infrastruktur

Zum Teil sehe ich das ähnlich.

NFTs als öffentlicher Eigentumsnachweis halte ich durchaus für vielversprechend.
Angenommen eine Malerin erstellt zu jedem ihrer Bilder ein das Kunstwerk repräsentierendes NFT. Dann schafft dies zum einen Transparenz über das Gesamtwerk der Künstlerin, zum anderen ist ein Kunstwerk einfach zu handeln. Für den 'Sekundärmarkt' sehe ich NFTs als tatsächlichen Gewinn.

"Cryptomining" - wie es sich herauskristallisiert hat, ist beim klassischen 'Proof of Work (PoW) tatsächlich exorbitante Energieverschwendung, da die Leistung aller anderen Teilnehmer, die versuchten den nächsten Block zu erzeugen, 'verschütt' geht. Ethereum will auf Proof of Stake (PoS) umstellen, da geht es aber wieder in Richtung Zentralisierung. Davon wollten wir aber weg...

Die ursprüngliche Idee war ja, dass die (vielen) Teilnehmer die Infrastruktur betreiben und dafür direkt monetär belohnt werden.

'Kryptominig' war aber zu lukrativ.
Wunderbar, sofern es das für den Endnutzer ist. Allerdings haben sich alsbald Unternehmen gebildet, die "Computerfarmen" zum Professionellen Minig' aufgebaut haben. Wieder ein (asozialer) Schritt, der sich gegen die eigentliche Idee der Dezentralisierung wandte. Crypto Mining-Farmen sind ein wenig vergleichbar mit Google, Apple, Microsoft, Amazon, Meta: Ist ein Unternehmen/Startup erfolgreich, dann wird es aufgekauft. Wie soll so Konkurrenz (ein Markt) entstehen?

Von den derzeit tausenden 'Kryptoprojekten' halte ich etwa 10 für mehr oder weniger sinnvoll, vielleicht zwei folgen der eigentlichen Idee.

Aktuell sehe ich nur noch das 'Tangle' als Chance: Verteilte, öffentliche (basisdemokratische) (Finanz)infrastruktur zu realisieren.

Gruß
Marcus

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Arvid
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Registriert seit: 19.11.2007 - 17:33
Proof of Stake

Das mit der Umstellung bei Ehterium auf Proof of Stake habe ich schon öfter gelesen, aber bisher ist mir nicht klar, wie das genau funktioniert...